Der After ist von Nerven durchzogen und ist daher eine bedeutende erotische Zone in der Sexualität. Streicheleinheiten im Bereich des Afters werden sowohl von Männern als auch von Frauen oft sehr genossen, in Zusammenhang sanfter Berührungen der
Klitoris, des Penis oder während des Geschlechtsverkehrs. Man kann auch einen Finger in den After einführen. Beim Geschlechtsverkehr vergrössert die Massage der Prostata bei vielen Männern die Intensität ihres Orgasmus.
Laut einer Studie der NED im Jahre 2006 haben 37% der Frauen und 45% der Männer bereits Sodomie praktiziert. Die Sodomie ist ein Sexualakt, bei dem man in den After des Partners oder der Partnerin eindringt, normalerweise mit dem Penis oder auch mit Hilfe eines Sexspeilzeug, wie z.B. einem
Dildo, der den Penis ersetzt. Die Penetration durch den Penis kann vom Mann sowohl bei einer Frau oder einem anderen Mann erfolgen. Der
Dildo, eventuell mit einem Gurt um die Hüfte fixiert
(Dildo-Gürtel), ermöglicht es einer Frau, eine andere Frau oder einen Mann zu sodomisieren.
Der Analverkehr wird meistens vom Mann gewünscht, der diese intensivere Lust erleben möchte, da sein Penis im After stark komprimiert wird, ein stärkeres Gefühl als beim Vaginalverkehr. Eine Frau, die diese Art des Geschlechtsverkehrs noch nie ausgeübt hat, kann Angst vor dem durch das Eindringen provozierten Schmerz haben. Sie kann sich auch erniedrigt fühlen oder sich davor ekeln. Die freie Wahl und Lust muss von der Frau, und besonders vom Mann stets respektiert werden.
Die Einführung des Penis oder Dildos muss sehr sanft und vorsichtig erfolgen, der anale Schliessmuskel hat den Reflex sich bei dem Versuch des Eindringens automatisch zu schliessen. Man muss ihn daher nach und nach durch Streicheln entspannen. Ein qualitatives Gleitmittel, das speziell für diese Praxis entwickelt wurde, soll eine Entzündung dieser Region verhindern, die nicht von selbst feucht wird. Das Eindringen eines Fingers kann dem Eindringen des Penis vorausgehen. Der Schliessmuskel gewöhnt sich daran, sich zu entspannen. Der Analverkehr, mit seinen Rein- und Rausbewegungen, kann der Frau eine sehr grosse Lust und starke Orgasmen ermöglichen.

Vorsichtsmassnahmen vor dem analen Eindringen.
Der Analverkehr bringt 3mal höhere Risiken der Übertragung von Geschlechtskrankheiten, wie
AIDS, mit sich als der Vaginalverkehr. Um das Zerreissen des Präservativs zu verhindern, benutzt man ein
Gleitmittel. Es ist wichtig zu wissen, dass auch ohne eigentlichen Samenerguss, die Drüsenflüssigkeit von Cowper, die die Eichel bei der Erektion anfeuchtet, im Falle von AIDS infiziert ist.

Bei einer nachfolgenden vaginalen Penetration muss man das Präservativ wechseln, da die im After befindlichen Keime eine Infektion der Scheide hervorrufen können. Falls kein Präservativ benutzt wird, muss eine Fellatio und der Vaginalverkehr vor dem Analverkehr erfolgen und nicht umgekehrt.

Wozu dient die anale Penetration?
Die Sodomie bringt eine Reihe von Symbolen mit sich, die dazu beihelfen, das Vergnügen und die Lust zu steigern. Sowohl auf sozialer Ebene, wie auch auf kultureller und religiöser, bleibt die Sodomie ein Tabuthema. Sie zu praktizieren bedeutet ein Verbot zu durchbrechen, mit der Erregung, die ein solcher Akt mit sich bringen kann. Die Idee, eine Körperöffnung für den Geschlechtsverkehr zu benutzen, die eigentlich nicht dafür vorgesehen ist, ist ein erregendes Konzept und bringt besonders reichhaltige und starke Gefühle mit sich, die anders sind als jene, die man beim Vaginalverkehr empfinden kann.
Der Augenblick der Penetration ist ein besonders starker Moment. Der Schmerz weicht schnell der Lust, wenn der Akt des Eindringens ein bisschen kühn ausgeführt wird.
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